Pitabrot

Den 1. Mai habe ich kochend verbracht. Ich wollte mal wieder was neues ausprobieren und ich vermisse es, für solche ausgedehnten Mahlzeiten ins Restaurant zu gehen.

Hier ist also meine Interpretation von Mezze: Filozigarren mit Feta und Spinat, die besten hausgemachten Falafel, Minze-Joghurt-Sauce, Labneh, gegrillte Aubergine mit Tomaten, gerösteter Karottensalat an Tahinisauce, Israelischer Salat und garnierter, selbstgemachter Humus.

Mezze Platte

Da darf natürlich das hausgemachte Pitabrot nicht fehlen, denn dieses schmeckt um Längen besser als die abgepackte Variante. Für einmal könnt ihr auch den Ofen kalt lassen, denn das Pita wird in der Pfanne gebacken.

Hausgemachtes Pitabrot

Für 8 Pita

  • 430 g Halbweissmehl
  • 290 g Wasser, kalt
  • 9 g Salz
  • 8 g Frischhefe
  • 2 EL übriggebliebenes Anstellgut vom Sauerteig, direkt aus dem Kühlschrank (optional)
  • 20 g Olivenöl
  1. Hauptteig: Alle Zutaten bis und mit Frischefe in die Knetschüssel geben und mischen. Das Sauerteiganstellgut optional dazugeben. Es bringt ein herrliches Aroma in den Teig, ist aber nicht erforderlich. Die Zutaten kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst (ca. 12 Minuten). Das Öl dazugeben und fertigkneten (total ca. 18-20 Minuten). Der Teig sollte sich nun vollständig vom Schüsselboden lösen.
  2. Stockgare: Den Teig während ca. 2 Stunden aufgehen lassen.
  3. Formen: Den Teig in 8 Teigballen von je ca. 90 g teilen. Locker rund formen. Dabei den Teig nicht überbearbeiten. 10 Minuten entspannen lassen und auf wenig Mehl in rondellen von ca. 10-12 cm ausrollen.
  4. Stückgare: Die ausgerollten Pitafladen auf einer leicht bemehlten Oberfläche ca. 20 Minuten entspannen lassen. Dabei mit einem Tuch bedecken. Bei meiner ersten Ladung war die Küche zu feucht und die Fladen sind aneinandergeklebt. Also gab es einen grossen Fladen aus drei kleinen, der dann zum Backen geviertelt wurde.
  5. Backen: Eine Bratpfanne oder eine Gusseisenpfanne auf der Herdplatte erhitzen. Bei mir war die Stufe 6/9 optimal. Beim Nachmessen mit einem Infrarotthermometer lag die Temperatur des Pfannenbodens zwischen 250 und 270°C. Die Pitafladen einzeln und ohne Zugabe von Fett backen. Nach etwa zwei Minuten puffen sie auf, dabei weiter backen, bis sie bis an den Rand aufgeblasen sind. Dann wenden und ca. eine weitere Minute fertigbacken. Bis zum Servieren in einem Kartoffelkorb oder frischen Geschirrtüchern warm halten.
Beim Formen vielleicht besser nicht stapeln, sonst gibt’s Triplepita (ich rede aus Erfahrung…). Beim Backen in der Pfanne blasen die Pita auf und formen so die klassische Tasche zum Füllen.

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2 comments

  1. Ulli sagt:

    guten morgen,

    lässt du uns auch an deinem „besten“ hausgemachten falafel rezept teilnehmen?!

    dankeschön,

    lg
    ulli

    • Alice sagt:

      😀 mein Problem ist, dass ich nur Handgelenk mal Pi koche – mit exaktem Rezept kann ich deshalb nicht dienen, aber ich überlegs mir für den nächsten Post.

      LG Alice

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