Rose Applepies – mal wieder was Schnelles

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Die Rose Apple Pies kursieren nun seit einiger Zeit in der Welt der Foodblogs und auf 9gag, wo ich zum ersten Mal darüber gestolpert bin. Diese Dinger sind super praktisch, wenn mal wieder etwas Mürbeteig oder Blätterteig übrig bleibt. Einfach ausrollen, einen halben Apfel scheibeln, wickeln, backen und fertig ist die Köstlichkeit. Für meine habe ich den Redlove Apfel gewählt – mein neuer Lieblingsapfel für alles was gekocht oder gebacken wird. Er duftet herrlich, hat ein kräftiges Aroma, ist angenehm säuerlich, zerfällt nicht beim Kochen und bringt mit seinem zartrosa Fruchtfleisch ordentlich Farbe auf den Teller.

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Hier also sehr simple Rose Apple Pies, die trotz – oder vielleicht genau wegen – ihrer Einfachheit der Renner sind.

Mürbeteig für ca. 9 Stück
200 g Mehl
100 g Butter
100 g Zucker
1 Zitrone, Schale
1/2 Ei, verquirlt

Belag
3-4 rotschalige Äpfel (bspw. Redlove)
einige Spritzer Zitronensaft
evtl. Gewürze (Vanille, Zimt, etc.)

etwas Quittengelée
Hagelzucker oder Puderzucker

Oder pro Stück, falls ihr mit Teigresten arbeitet
ca. 40 g Mürbeteig oder Blätterteig
1/4-1/2 Apfel, fein gehobelt

Vanille, Zimt, andere Gewürze nach Belieben
etwas Fruchtgelée (Quitte, Traube oder Johannisbeere)

  1. Für den Mürbeteig, Mehl, Butter und Zucker krümelig rühren, Zitronenschale und Ei dazu geben und schnell zu einem kompakten Teig zusammenfügen. Wie gesagt, man kann auch einfach Reste von Blätterteig oder Mürbeteig nehmen.
  2. Den Teig während 20 Minuten kalt stellen. Nicht zu lange, sonst muss man ihn wieder temperieren. Falls man den Teig im Voraus zubereiten will, kann man ihn ausgerollt kaltstellen.
  3. Unterdessen die Äpfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und von der Schnittfläche aus in sehr dünne Scheiben hobeln. Die Äpfel mit etwas Zucker, Zitronensaft und Gewürzen marinieren, abdecken und 5 Minuten ziehen lassen. Oder wenns ganz schnell gehen muss, einfach den Apfel auf dem Teigstreifen verteilen.
  4. Den Teig auf einem aufgeschnittenen Gefrierbeutel* ca. 2 mm dick ausrollen und in Streifen von 3 cm x 30 cm schneiden (muss nicht so genau sein). Mit einer Schere den Gefrierbeutel ebenfalls durchneiden, sodass jeder Streifen einzeln aufgerollt werden kann.
  5. Die Äpfel mit der Schnittfläche zur Teigmitte und der Schale hervorstehend überlappend anordnen. Sie sollen bis in die Mitte des Teigstreifens reichen. Die überstehende Teighälfte bis in die Mitte der Äpfel klappen und so die Schnittfläche einpacken. Nochmals einige Apfelscheiben darauf verteilen, diesmal aber etwas lockerer. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, also bitte (die Küchenbeleuchtung ist miserabel für die Fotos, aber wenigstens sehe ich, was ich koche :-)):
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  6. Von einer Seite her dicht einrollen. In ein Muffinförmchen setzen und bis zum Backen in den Kühlschrank stellen.
  7. Bei 190°C während 15 Minuten backen. Sofort mit Gelée abstreichen und nach Belieben mit Puderzucker oder Hagelzucker bestreuen.

*der Gefrierbeutel kommt bei mir immer dann zum Einsatz, wenn Keks- oder Mürbeteige ausgerollt werden müssen. Dadurch braucht es weder Mehl noch Zucker. Er ist auch viel stabiler als Frischhaltefolie.

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